Metadaten sind das neue Modell-Tuning: Wie DeepVA GenAI für die Produktion bereit macht

Generative KI wirkt oft wie Magie – bis man sie in produk­tiven Workflows nutzt. Dann zeigt sich schnell, dass sie für kreative Aufgaben und Enter­tainment ausreicht, bei Präzision, Taxonomien und vor allem der Wieder­hol­barkeit jedoch oftmals noch schei­terte. Nicht repro­du­zierbare Ergeb­nisse, unter­schied­liche Wortwahl für gleiche Begriffe, Hallu­zi­na­tionen oder Inkon­sis­tenzen – all das machte klassische generative Bild-KI in der Vergan­genheit oft unbrauchbar.

Genau deshalb erleben struk­tu­rierte Daten aktuell ein großes Comeback. Bemer­kenswert ist, dass sogar Unter­nehmen wie Black Forest Labs, die für große Innovation im Bereich der Genera­tiven KI bekannt sind, demons­trieren, wie essen­ziell formale Struk­turen für zuver­lässige Ergeb­nisse sind.

Das Start-up, das wie wir in Freiburg behei­matet ist, ist zu Recht ein echter Thought­leader, wenn es um Generative KI geht, und jüngst als eines der wertvollsten Start-ups Deutsch­lands bewertet, obwohl unsere Freiburger “Nachbarn” drei Jahre jünger sind.

Der Trend: Struk­tu­rierte Prompts werden Standard – Beispiel Black Forest Labs

Die aktuelle Neuent­wicklung von FLUX.2 durch Black Forest Labs zeigt beein­dru­ckend, wie schnell sich generative KI im kreativen Bereich weiter­ent­wi­ckelt. Das Modell zielt klar auf echte Produktions- und Studio-Workflows:

  • konsis­tente Charaktere und Stile über mehrere Referenz­bilder hinweg
  • präzise Umsetzung komplexer Prompts
  • realis­tische Beleuchtung, Materialien und Layouts
  • sowie verlässlich lesbare Typografie – ein tradi­tio­neller Schwach­punkt früherer Modelle

Möglich wird dadurch die Kombi­nation einer latent-flow-Architektur mit einem Mistral VLM als Steuerung. Und diese VLM-Schicht ist entscheidend:

Ohne klare Struk­turen in den Eingaben kann auch ein hochmo­dernes Modell wie FLUX.2 die gewünschte Präzision und Wieder­hol­barkeit nicht liefern.

FLUX.2 zeigt, wie wichtig struk­tu­rierte Prompts geworden sind –
Erst Struktur trans­for­miert generative KI von einer kreativen Maschine in ein verläss­liches Werkzeug.

Und auch die direkten Wettbe­werber, das Open Source Modell Z‑Image aus China baut auf dieser struk­tu­rie­renden Input-Architektur auf.

Auch Wettbe­werber haben diesen Weg bereits geebnet:

Google & Alibaba: Die Modelle von Google, darunter Nano Banana (Gemini 2.5 Flash Image), nutzen JSON-Prompts effektiv zur Erzeugung hyper­rea­lis­ti­scher Bilder. Darüber hinaus akzep­tiert das Video­ge­ne­rie­rungs­modell Veo 3 komplexe JSON-Anweisungen. Qwen-Image von Alibaba zeichnet sich durch seine starke Prompt-Konformität aus, wodurch sich JSON ideal für Produkt­bilder eignet, die eine strenge Konsistenz erfordern.

OpenAI: Seit GPT‑3 im Jahr 2020 und zunehmend auch mit GPT‑4 Turbo hat OpenAI eine bessere JSON-Parsing-Funktion direkt in seine Modelle integriert, sodass JSON-Prompting voraus­sichtlich zum Standard für zuver­lässige Automa­ti­sierung werden wird.

Why structure remains essential – also for analy­tical AI

Generative Modelle werden mit riesigen Mengen struk­tu­rierter Trainings­daten entwi­ckelt. Doch im prakti­schen Einsatz erwarten viele Anwender plötzlich, dass die Modelle ohne Struktur alle Anfor­de­rungen erfüllen – als wären sie reine Orakel.

Doch je komplexer die Aufgaben werden, desto deutlicher wird: GenAI braucht struk­tu­rierte Eingaben und struk­tu­rierte Ausgaben, um zuver­lässig zu funktio­nieren. Und die Basis dafür teilt auch DeepVA.

Visual Under­standing von DeepVA: Struk­tu­rierte Metadaten für echte Workflows

Für Kunden und Partner von AICONIX wird dieses Bekenntnis zur Struk­tu­rierung durch das Visual Under­standing Module (DeepVA) umgesetzt, das einen Wettbe­werbs­vorteil in Medien-Workflows bietet.

Aiconix bietet struk­tu­riertes visuelles Verständnis, indem es die Flexi­bi­lität der prompt­ba­sierten Analyse mit der Zuver­läs­sigkeit vorde­fi­nierter JSON-Schemas für die Ausgabe kombi­niert. Dieser Ansatz wurde für den profes­sio­nellen Medien­be­trieb entwi­ckelt:

  • Workflow Automation

    Struk­tu­rierte visuelle Daten liefern das notwendige Kontext­be­wusstsein für Szenen, Personen und Inhalte, um intel­li­gente Bearbei­tungs­ent­schei­dungen und nachge­la­gerte Prozesse anzustoßen. Struk­tu­rierte Ergeb­nisse mit frame­ge­nauen Zeitcodes können zur automa­ti­schen Erstellung von Edit Decision Lists (EDLs) für Aufgaben wie das Heraus­schneiden von Höhepunkten in Sport­über­tra­gungen verwendet werden.

  • Consis­tency and compliance:

    Die Verwendung vorde­fi­nierter JSON-Schemas garan­tiert eine einheit­liche Tagging-Konvention für alle Medien­typen. Dies unter­stützt wichtige Funktionen zur Automa­ti­sierung der Erfassung wie die Klassi­fi­zierung von Inhalten, die Erkennung von Logos zur Einhaltung von Compliance-Vorgaben und die Emoti­ons­analyse.

  • Composite AI Foundation

    Die struk­tu­rierten visuellen Daten dienen als Baustein für Composite AI-Workflows, sodass Aiconix visuelle Hinweise nahtlos mit anderen Funktionen wie Sprach­er­kennung und großen Sprach­mo­dellen kombi­nieren kann, um reich­hal­tigere, vollständig indizierte Medien­res­sourcen zu erhalten.

  • Souve­ra­nität

    Die Möglichkeit, VLM-Funktionen und prompt­ba­sierte Abfragen in einer sicheren Umgebung zu nutzen, stellt sicher, dass wertvolle Daten innerhalb des Unter­nehmens bleiben.

Struc­tured Prompting: Wie Sie damit in Ihren Workflows gewinnen

  • Automa­ti­siertes und einheit­liches Tagging nach Ihrer Taxonomie

    Supports content classi­fi­cation, logo recognition (compliance), and emotion analysis

  • Einheit­liche, durch­suchbare Metadaten

    Perfect for MAM/DAM, archives, or recom­men­dation engines.

  • Schnellere Content-Pipelines

    Reliable data speeds up analysis, packaging, and redis­tri­bution.

  • Bessere Trainings­daten für KI-Systeme

    Struk­tu­rierte visuelle Metadaten sind unver­zichtbar für robuste Modelle.

  • Intel­li­gente Bearbei­tungs­ent­schei­dungen um nachge­la­gerte Prozesse anzustoßen

  • Automa­tische Erstellung Edit Decisions Lists

  • Nahtlose Kombi­nation mit weiteren Funktionen

Struktur schafft erst die Magie – nicht umgekehrt

Die Entwicklung von Black Forest Labs – zeigt klar:

Unstruk­tu­rierte Kreati­vität ist beein­dru­ckend.
Aber erst Struk­tu­rierte Intel­ligenz ist wertvoll. Generative KI glänzt, wenn man ihr den richtigen Rahmen gibt.
Für Medien sind dieser Rahmen struk­tu­rierte Eingaben, aus denen sich dann smarte Generative Workflows bauen lassen.

Vidispine demons­trierte das gemeinsam mit uns auf der IBC 2025:

Mittels unserer struk­tu­rierter Metadaten aus dem Automa­ti­sierten Ingest und einer smarten Workflow Engine kann ein LLM passend zum Sprechertext einen Rohschnitt generieren, ganz ohne Sichten und mühse­liges zusam­men­stü­ckeln.

Dank struk­tu­rierter Metadaten und smartem Reasoning kann Arbeitszeit für kreative Tasks genutzt werden und sich wieder­ho­lende Prozesse automa­ti­siert werden.

Genau das ist der Ansatz, den wir mit Visual Under­standing seit einem Jahr erfolg­reich verfolgen und mit Hilfe unserer vielen Partner auch in ihre Workflows bringen können.

Wenn Sie erfahren möchten, wie struk­tu­rierte Metadaten und visuelles Verständnis Ihre eigenen Arbeits­ab­läufe verändern können, kontak­tieren Sie uns bitte – wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

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